Das Leise zwischen den Bildern: Gedanken zur Achtsamkeit
In einer Welt, die oft laut und atemlos nach Aufmerksamkeit schreit, suche ich mit meiner Kamera nach Ruhe. Mich ziehen die Szenen an, die nicht inszeniert sind - die ehrlichen, leisen Fragmente.
Die Kamera als Werkzeug des Innehaltens
Für mich, aber auch für meine Paare ist es mehr als ein Termin im Kalender. Es ist die bewusste Entscheidung, die Zeit für einen Moment anzuhalten. Zu atmen. Miteinander zu spüren.
Wenn ich als Paarfotografin in Steyr oder für eine Hochzeit in Linz angefragt werde, bezeichne ich mich eher als stille Beobachterin. Achtsamkeit bedeutet dabei für mich, präsent zu sein, ohne viel einzugreifen. Ich lasse den Dingen ihren Lauf: den flüchtigen Berührungen, den Blicken, der Stille dazwischen.
Schönheit braucht keine Perfektion
Ich glaube, dass die stärksten Bilder dort entstehen, wo wir aufhören, perfekt sein zu wollen. In der Achtsamkeit geht es um Akzeptanz. Es geht darum, die Verbindung sichtbar zu machen. Ein Windstoß, der das Haar verweht, ein Schatten eurer Hände, der über den Stoff wandert – das sind die Szenen, die bleiben sollen.
Es sind keine bloßen Fotos. Es sind ehrliche Sequenzen von euch selbst, die wir gemeinsam festhalten.
Falls ihr, wie ich, oft nach Wegen sucht, diese Stille auch im Alltag zu einzubauen , kann ich euch diesen Ort für Achtsamkeit & Meditation sehr ans Herz legen. Ein schöner Anker, um die eigene Wahrnehmung immer wieder etwas zu schärfen.